the bird's eye jazz club

Dienstag bis Samstag live

Kohlenberg 20, CH- 4051 Basel,

Tel 0041 61 263 33 41, Fax 0041 61 263 33 42

www.birdseye.ch office@birdseye.ch Reservationen: T 061 263 33 41

bird’s eye Januar 2008

 

the bird’s eye jazz club

Dienstag bis Samstag live

 

Kohlenberg 20

Reservationen: T 061 263 33 41, office@birdseye.ch

Detailprogramm: www.birdseye.ch

 

Sonntag/Montag geschlossen (ausser 28.1.)

 

 

Neue Anfangszeit ab Januar: 20.30 Uhr

 

Liebe bird’s-eye-Gäste und -Freunde

 

Unsere Umfrage hat ganz eindeutig unseren Eindruck bestätigt, dass die Mehrzahl unserer Besucher frühere Anfangszeiten und eine kürzere Pause begrüssen würde. Einige wünschten sich natürlich auch, dass die Zeiten bleiben sollten, wie sie sind. Den meisten aber ist ein früherer Beginn lieber, allerdings dann doch nicht bereits um 20.00 Uhr. Die Variante 2 unserer Umfrage scheint also der goldene Mittelweg zu sein. Dass einzelne Konzerte, besonders am Wochenende, gelegentlich etwas länger dauern können, bleibt ja damit nicht ausgeschlossen.

 

Ab Januar 2008 gilt also: Anfangszeit generell 20.30 Uhr, 2. Set um 21.45 Uhr.

 

Für die zahlreichen Antworten auf unsere Umfrage und die vielen zusätzlichen Tipps bedanken wir uns herzlich!

 

 

Basler Jazz Tradition

Zehn Konzerte zeichnen ein faszinierendes, vielfältiges Stimmungsbild der Jazz-Stadt Basel. Auch in der vierten Auflage unserer lokalen Rundumschau stehen junge Löwen neben alten Hasen und gestandene Profis neben Musikern „im Nebenamt“ auf unserer Bühne. Weshalb denn in die Ferne schweifen, wenn so viel Talent und Können so nah ist?

Alle Konzerte: Einmaliger Eintritt: 10.- (Mitglieder 7.-)

 

 

Do 3.1., 20.30 bis ca. 22.45 h

Alex Felix Jazz Club

Gina Günthard: vocals

Alex Felix: trumpet/vocals

Hans Meier: trombone

Vince Benedetti: piano

Roman Dylag: bass

Alberto Canonico: drums

Alex Felix und Co. lassen den grandios swingenden, melodiösen Sound der Vierziger und Fünfziger neu aufleben. Gina Günthards warme Stimme wird vor dem Hintergrund einer grossartig eingespielten, routinierten Band wirkungsvoll in Szene gesetzt. www.jazz-club.ch

 

 

Fr 4.1., 20.30 bis ca. 22.45 h

Bop House – The Mingus Age

Joël Affolter: trumpet

Sandro Häsler: trumpet

Dave Montreuil: trombone

Alex Hendriksen: tenorsax

Stewy von Wattenwyl: piano

Roman Dylag: bass

Benne Vischer: drums

Mit einem Spannung, hochkarätiges Können, solistische Höhenflüge und brillante Ensemble-Arbeit versprechenden Line-up präsentiert Bandleader Benne Vischer ein wunderschönes, harmonisches Programm der besten Bop-Tradition.

 

 

Sa 5.1., 20.30 bis ca. 22.45 h

Arlati - Blanc Quintet

Umberto Arlati: trumpet

Dani Blanc: altosax       

Tuttilo Odermatt: piano

Rolf Winiger: bass

John Burrows: drums

Ein Quintett, das musikalische Reife und individuelle ebenso wie gemeinsame Ausdruckskraft auf höchster Ebene vorlegt. Mit Passion, Sensibilität, expressiver Macht und Vitalität offeriert diese Formation ein bemerkenswertes Jazz-Erlebnis.

 

 

Di 8.1., 20.30 bis ca. 22.45 h

Pal Jam

Dänni Kenel: trumpet/flugelhorn

Romain Boesinger: tenorsax

Thomas Belmont: baritonsax

Erwin Veith: trombone

Ruedi Jaggi: piano

Sylvie Günthert: bass

Niels Andersen: drums

Mit mehr und weniger bekannten Swing- und Bebop-Themen, aber auch Eigenkompositionen begeistert die bereits vor 27 Jahren gegründete Formation, die stilistisch in der besten Tradition der 40er- und 50er-Jahre verwurzelt ist.

 

 

Mi 9.1., 20.30 bis ca. 22.45 h

Urs Ramseyer Trio

Dominik Schürmann: bass

Urs Ramseyer: piano

Florian Arbenz: drums

Ein harmonisches Trio, das die Szene seit über vier Jahrzehnten bereichert, sich stilistisch immer wieder erneuert und entwickelt hat. Im Vordergrund des Repertoires stehen die selten gespielten Songbooks von Bill Evans und Enrico Pieranunzi.

 

 

Do 10.1., 20.30 bis ca. 22.45 h

Leonid Maximov - Lothar Behr Quintet

mit special guest Bianca Giorek

Bianca Giorek: vocals

Alex Kobilzek:  altosax

Leonid Maximov: piano

Lothar Behr: bass

Martin Altenbach: drums

Cyrill Lützelschwab: congas

Virtuoser, sanft aber unwiderstehlich swingender, expressiver Jazz, grandios inszeniert von überzeugenden Könnern, die sich üblicher Weise in den Gefilden der Klassik bewegen. Und obendrein die wunderschöne, anmutige Stimme Bianca Gioreks...

 

 

Fr 11. 1., 20.30 bis ca. 22.45 h

Mood Swings - Stani’s Cats Band

Stani Elmer: trumpet

Heiner Althaus: tenorsax

Markus Brodtbeck: piano

Stephan Kurmann: bass

Dominic Egli: drums

Eingebettet in den Rahmen der melodiösen und vielschichtigen Kompositionen und musikalischen Orientierung des Trompeters Tom Harrell entwickelt das sensibel agierende Quintett einen traumhaft schönen, weite Dimensionen schaffenden Sound.

 

 

Sa 12.1., 20.30 bis ca. 22.45 h

The Scene

Daniel Schenker: trumpet/flugelhorn

Peter Hanel: tenorsax/flute

Christian Gutfleisch: piano

Reggie Johnson: bass

Matthias Kuert: drums

Eine unter die Haut gehende Begegnung mit dem schönsten Hardbop, dem „souligen Sound“ aus dem New York der 60er. Authentische Arrangements und die Pflege des besonderen Stils dieser Epoche zeichnen diese hinreissende Band aus.

 

 

Di 15.1., 20.30 bis ca. 22.45 h

Jazzticket

mit special guest Daniel Baschnagel

Daniel Baschnagel: trumpet

Marcus Baumann: tenorsax

Markus Brodtbeck: piano

Lothar Behr: bass

Lucio Marelli: drums

Den durch Reharmonisierung frisch und ungewohnt klingenden Standards des Great American Songbooks, aber auch den Jazztunes von Shorter und Eigenkompositionen von Markus Brodtbeck und Marcus Baumann widmet sich Jazzticket.

 

 

Mi 16.1., 20.30 bis ca. 22.45 h

Triple Sax

Mario Schneeberger: altosax

Bruno Spoerri tenor-/baritonesax

Ernst Gerber: tenorsax

Willy Bischof: piano

Hämi Hämmerli: bass

Claudio Strüby: drums

Kraftvoller, bildschöner Modern Mainstream mit drei Bläsern, die von der Schweizer Szene seit einem halben Jahrhundert nicht mehr wegzudenken sind. Aber auch die üppig swingende Rhythmus-Gruppe ist ebenso prominent wie hervorragend besetzt.

 

 

Do 17.1., 20.30 bis ca. 22.45 h

Breinschmid/Schnyder/Dobler/Pezzotti

Daniel Schnyder: saxes/flute

Thomas Dobler: vibes

Daniel Pezzotti: cello

Georg Breinschmid: bass

Eine Formation, die stilistisch im besten Sinne keine Grenzen kennt und durch ihre spezielle Instrumentierung a priori für unübliche Klangbilder und Spannung sorgt.

In diesem Quartett begegnen sich vier ebenso offene wie gewitzte und hochkarätige Musikerpersönlichkeiten, deren individuelles Schaffen durch verschiedenste Musikrichtungen, aber auch durch grosse ästhetische Ausdrucks- und Stilsicherheit geprägt ist. Daniel Schnyder und Daniel Pezzotti blicken auf eine langjährige, vielseitige und erfolgreiche Zusammenarbeit zurück, das Quartett trat 2004 am Internationalen Menuhin-Festival erstmals gemeinsam auf. www.georgbreinschmid.com; www.danielschnyder.com; www.myspace.com/danielpezzotti

Einmaliger Eintritt 12.-(Mitglieder 7.-)

 

 

Fr 18. und Sa 19.1., 20.30 und 21.45 h

Roman Ott Inner Shape

Roman Ott: altosax

Florian Höfner: piano/accordion

Lars Gühlke: bass

Peter Gall: drums

Frisch wie ein Frühlingslüftchen geht die elegant fliessende und trotzdem solid aufgebaute Musik des jungen Quartetts aus Berlin ins Ohr und Gemüt.

Das abwechslungs- und stimmungsreiche Repertoire dieser stupend reif und routiniert agierenden Musiker besteht fast ausschliesslich aus eigenen Stücken, die aus der Vielfalt des zeitgenössischen Jazz schöpfen und doch stets auch den Spirit der grossen Meister wie Coltrane oder Shorter in sich tragen. Ihre Musik ist authentisch, ehrlich und frisch, geprägt von der unlimitierten Spielfreude, der feinsinnigen Inspiration und der Forsch- und Experimentierfreude der vier jungen Talente. www.inner-shape.de

Eintritt pro Set 12.- (Mitglieder 7.-)

 

 

Di 22. und Mi 23.1., 20.30 bis ca. 22.45 h

Cuarteao

Yosvany Quintero: altosax/clarinets

Gabriel Walter: piano

André Buser: e-bass

Florian Arbenz: percussion

Der Weg ist das Ziel dieser aussergewöhnlichen Band, die sich viel mehr der Suche nach neuen Ausdrucksformen als dem stilistischen Verweilen widmet.

Das Projekt vereinigt vier junge Musiker in sich, die nach klassischer Ausbildung Erfahrung in den verschiedensten Musikrichtungen gesammelt haben und diese nun in den Kompositionen des Kubaners Yosvany Quintero in einer eigenen, vorwärts pulsierenden Schönheit und Dynamik neu umsetzen. Gleich einem Fleck trockener Erde, der Risse bekommen hat (spanisch „Cuarteao“), werden Parameter wie Rhythmus, Harmonik und Form aufgebrochen, so dass ihre Substanz durchlässig wird. www.yosvanyquintero.com

Einmaliger Eintritt 10.- (Mitglieder 7.-)

 

 

In Zusammenarbeit mit                              

 

¡Che Bandoneón!

Um Jazz zu spielen braucht man nicht unbedingt Konzertflügel, goldene Trompeten und italienische Kontrabässe. Oft genügt eine sehr einfache Instrumentierung, zu der auch Akkordeon und Bandoneón gehören. Wir nutzen die Bandoneón-Ausstellung in unserem Nachbarhaus, dem Musikmuseum, um den Spuren dieses Instrumentes im Jazz und jazzverwandter Musik nachzugehen, und freuen uns, Ihnen vom Januar bis Juni an 16 Abenden Konzerte mit über 10 verschiedenen Formationen präsentieren zu können, die Akkordeon oder Bandoneón einsetzen. Vor dem heutigen Konzert besteht die Möglichkeit, um 18.15 Uhr die Ausstellung „¡Che Bandoneón! Ein Instrument tanzt Tango“ im Musikmuseum im Rahmen einer Führung zu besuchen.

 

Do 24.1., 20.30 bis ca. 22.45 h

Sandro Schneebeli «world music group»: tangojazz

Sandro Schneebeli: guitar

Daniele di Bonaventura: bandoneón

Daniel Schläppi: bass

Stephan Rigert: percussion

Mit seiner „world music group“ verfügt Bandleader Sandro Schneebeli über eine exzellente dynamische Formation, bei der auch Neues vertraut klingt.

Seine zahlreichen neuen Kompositionen, entstanden während einer Auszeit auf den Kanaren, bewegen sich im faszinierenden Spannungsfeld zwischen Tango und Jazz. Das einfühlige, verinnerlichte Spiel aller Musiker und der warme akustische Klang des Bandoneóns verleihen diesen Stücken jenen sinnlichen, nachhallenden Akzent, der in einen musikalischen Mikrokosmos entführt, aus dem man - aller Melancholie des Tangos zum Trotz - heiter und beschwingt zurückkehrt. www.sandroschneebeli.ch

Einmaliger Eintritt 12.-(Mitglieder 7.-)

 

 

¡Che Bandoneón! – Ein Instrument tanzt Tango

18.15 h Führung durch die Ausstellung mit Martin Kirnbauer

Historisches Museum Basel – Musikmuseum, Im Lohnhof 9, 4051 Basel, www.musikmuseum.ch

Konzerteintritt bird’s eye und Führung durch die Ausstellung 12.- (Mitglieder 10.-) Gold- und Silberkarten gratis

 

 

 

Fr 25. und Sa 26.1., 20.30 und 21.45 h

Cléber Alves Quarteto

Cléber Alves: tenor-/sopranosax

Ricardo Fiúza: piano

Stephan Kurmann: bass

André "Limão" Queiroz: drums

In einem charaktervollen, filigranen und doch machtvollen Klangbild verwebt Cléber Alves die vielen Elemente brasilianischer Tradition.

Der wie Ricardo Fiúza und André Queiroz aus Belo Horizonte stammende Saxophonist führt in seinen Kompositionen nicht nur seinen grossen melodischen Einfallsreichtum, sondern auch die für seine Heimatstadt typische Liebe zu ausgeprägter Harmonie brillant ins Feld. Das Resultat sind Raum bietende, spielerisch fliessende, intelligent konzipierte und spannende Tunes, die - meist von sanfter Lyrik getragen - mit bemerkenswerter Sensibilität und grosser Meisterschaft intoniert werden.

Eintritt pro Set 12.- (Mitglieder 7.-)

 

 

In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik, Abteilung Jazz:

Workshop mit dem Cléber Alves Quarteto

am 25. Januar, 14.00 bis 16.00 Uhr, im bird’s eye jazz club:

„Die Musikwelt Brasiliens“

An diesem Workshop werden Studierende der Hochschule für Musik Abteilung Jazz teilnehmen und mitwirken, er ist aber jedermann/frau zugänglich. Auch wer nicht aktiv ins Geschehen eingreift wird eine spannende und lehrreiche Lektion erhalten. Anhand von Beispielen und Analysen verschiedener Stile wie Samba, Partido Alto, Chóro, Baião, Maracatú u.a. lernen Sie die reichhaltige Musikwelt Brasiliens kennen und verstehen.

Teilnahmegebühr: Fr. 30.- /  Fr. 20.- für Mitglieder bird’s eye, SMPV, Studenten, Jugendliche bis 18 Jahren /  gratis für Members mit Gold- und Silver Card und Studierende der Hochschule für Musik Abteilung Jazz

 

 

Mo 28. bis Do 31.1.

Semesterkonzerte der Hochschule für Musik, Abteilung Jazz

Die Semesterkonzerte der Hochschule für Musik, Abteilung Jazz bieten den Studierenden eine willkommene und offene Plattform, ihr Können und ihre Hingabe unter Beweis zu stellen. Für das Publikum stellen sie eine erfreuliche und spannende Gelegenheit dar, sich davon zu überzeugen, dass eine junge, talentierte Jazz-Garde heranwächst, die die Wurzeln der Tradition zu pflegen und die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft anzunehmen weiss. Detailinformationen: www.jazz.edu/konzerte

Einmaliger Eintritt 10.- (Mitglieder 7.-)

Sonntag/Montag, sowie wegen Fasnacht vom 12. bis 14. Februar geschlossen.

  

Fr 1. und Sa 2.2., 20.30 und 21.45 h

Ann Malcolm Quartet

Ann Malcolm: vocals

Colin Vallon: piano

Bänz Oester: bass

Dejan Terzic: drums                                                                                                    

Es steht eine CD-Taufe ins Haus: Ann Malcolm und ihr bemerkenswertes Trio präsentieren die facettenreichen Tunes ihres eben neu erschienenen Werkes.

Auf „Shadows Who Dance“ (Mons Records mr874420) beeindruckt die charismatische Vokalistin einmal mehr durch ihre intelligent eingesetzte, akzentuierte Stimme, mit der sie trocken-jazzig und sensibel intoniert. Beeindruckend auch die stilistische Breite der Songs von Madonna über Miles Davis und Chick Corea bis zu John Lennon, deren Texte Ann Malcolm zum Teil selbst verfasst hat. Geprägt vom tragenden, variantenreichen Pianospiel Colin Vallons, vom filigranen, ausdrucksmächtigen Bass-Sound Bänz Oesters und vom sicheren, inspirierten Rhythmusgefühl Dejan Terzics kreiert Ann Malcolm ihren eigenen, ästhetischen Musikmikrokosmos. www.annmalcolm.com

Eintritt pro Set 12.- (Mitglieder 7.-)

 

 

Di 5. und Mi 6.2., 20.30 bis ca. 22.45 h

Hildegard lernt fliegen

Andreas Schaerer: vocals
Matthias Wenger: soprano-/altosax/flute
Patrick Schnyder: baritone-/tenorsax/flute/double bass clarinet
Andreas Tschopp: trombone
Marco Müller: bass
Christoph Steiner: drums/percussions

Das vor zwei Jahren gegründete Sextett brilliert mit einem frisch-fröhlichen, gewitzt-frechen und jeden möglichen Aspekt ausschöpfenden Sound.

Extended Punkjazz nennt Andreas Schaerer dieses charaktervolle, eigenständige Klang-Unikat, für das ausschliesslich seine eigenen Stücke mit überwältigender Spielfreude, einem Schuss Humor, viel Können und einer bewusst ungewöhnlichen Besetzung gespielt werden. Die Kompositionen bewegen sich zwischen komplexer Polymetrik, balladesk-kontrapunktischen Klangkörpern, Kammermusik, Noiseart, morbid polkaesker Ästhetik und Jazz - eine ebenso brisante wie faszinierende Mischung, in der komponierte Teile sich mit Improvisation abwechseln und eine pulsierende Dynamik entsteht. www.hildegardlerntfliegen.ch

Einmaliger Eintritt 10.- (Mitglieder 7.-)

   

Do 7.2., 20.30 bis ca. 22.45 h

Wintsch/Hemingway/Oester

Michel Wintsch: piano

Bänz Oester: bass

Gerry Hemingway: drums

In den zehn Jahren seines Bestehens hat dieses atemberaubende Dreigespann einen Sound entwickelt, der mit jedem neuen Projekt neue Qualitäten entwickelt hat.

Dabei sind die drei hervorragenden Individualisten mit ihrer starken gemeinsamen Überzeugung auch gerne für Überraschungen gut. Denn so klar ihr Konzept ist: Sie können in ihrer klassischen Jazz-Instrumentierung genauso gut massiv losrocken wie in filigranen, wohldosierten Tönen schwelgen. In welche Richtung die Reise gehen mag - getragen von der Sensibilität und Reife jedes einzelnen hat die Band eine mitreissende Authentizität, faszinierende Offenheit und einen hörbaren Zusammenhalt gefunden. Dazu gesellt sich die Leidenschaft, bedingungslos in die offene Improvisation einzutauchen. www.michelwintsch.com

Einmaliger Eintritt 12.-(Mitglieder 7.-)

  

Fr 8. und Sa 9.2., 20.30 und 21.45 h

Ndiigo

Veronika Stalder: vocals/guitar

Chris Wiesendanger: piano

Tonee Schiavono: bass

Fabian Bürgi: drums

Im Spannungsfeld zwischen Jazz und singer-songwriter bewegt sich die Basler Sängerin Veronika Stalder, deren schöner, expressiver Stimme man sich kaum entziehen kann.

Sie ist überdies eine mitreissende Geschichtenerzählerin, und sie erzählt ihre Geschichten aus dem Leben - über Freunde, Wut, Trauer, Wünsche und Träume - besinnlich und Bilder heraufbeschwörend. Vor zwei Jahren hat sie Ndiigo gemeinsam mit dem Zürcher Pianisten Chris Wiesendanger gegründet, und das Können und die einfühlsame Eingespieltheit der vier individuell ebenso wie als Gruppe starken Musiker  sind die Basis eines Klangbilds, das Emotionen weckt, direkt anspricht und ein gewisses Suchtpotenzial aufweist.

Eintritt pro Set 12.- (Mitglieder 7.-)

 

 

 

Di 12. bis Do 14. wegen Fasnacht geschlossen

  

Fr 15. und Sa 16.2., 20.30 und 21.45 h

Dejan Terzic Underground

Christian Weidner: altosax

Frank Moebus: guitar

Henning Sieverts: bass

Dejan Terzic: drums

Aus dem reichhaltigen Fundus der folkloristischen Tradition des ehemaligen Vielvölkerstaates Jugoslawien schöpft Dejan Terzic die Substanz seiner Musik.

Dabei beschränkt er sich aber nicht auf Reproduktion und Authentizität, sondern setzt die Tradition bewusst für eine improvisatorische Auseinandersetzung mit dem Thema ein. Damit erreicht er ein Klangbild von immenser, kraftstrotzender Reichweite, schafft Momente der unterschwelligen, vibrierenden Spannung, lässt die volle Bandbreite an Emotionen von Melancholie bis Sentimentalität und ironischer Leichtigkeit bis überschäumender Fröhlichkeit spielen. Das Quartett stellt die Stücke seines zweiten, neu erschienenes Albums „Continuum“ vor. www.dejanterzic.com

Eintritt pro Set 12.- (Mitglieder 7.-)

 

Di 19. und Mi 20.2., 20.30 bis ca. 22.45 h

Simon Wyrsch Quartet

Simon Wyrsch: clarinet

Armin Stierli: piano

Willi Frauenfelder: bass

Lukas Mantel: drums

Der Winterthurer Simon Wyrsch ist ein überaus kompetenter junger Vertreter der mittlerweile rar gewordenen Spezies der hauptamtlichen Klarinettisten.

Dieser Umstand macht sich in seinem virtuosen, agilen Spiel positiv bemerkbar - er beherrscht sein Instrument von den sanften, sametigen und launigen Tönen bis hinauf zu den schrillsten, spitzen Höhen umfassend und überzeugend. Und dieses Können weiss er in seinen eigenen und Willi Frauenfelders aparten, ästhetischen Kompositionen ebenso glänzend einzusetzen wie in einigen frisch interpretierten Standards. Das Quartett wird am ersten Abend sein aktuelles Programm, hauptsächlich mit Stücken von Willi Frauenfelder, am zweiten Abend die Nummern des Debutalbums „First Flight“ spielen. Für Abwechslung und Spannung ist also gesorgt! www.simonwyrsch.ch

Einmaliger Eintritt 10.- (Mitglieder 7.-)

  

In Zusammenarbeit mit                              

¡Che Bandoneón!

Um Jazz zu spielen braucht man nicht unbedingt Konzertflügel, goldene Trompeten und italienische Kontrabässe. Oft genügt eine sehr einfache Instrumentierung, zu der auch Akkordeon und Bandoneón gehören. Wir nutzen die Bandoneón-Ausstellung in unserem Nachbarhaus, dem Musikmuseum, um den Spuren dieses Instrumentes im Jazz und jazzverwandter Musik nachzugehen, und freuen uns, Ihnen vom Januar bis Juni an 16 Abenden Konzerte mit über 10 verschiedenen Formationen präsentieren zu können, die Akkordeon oder Bandoneón einsetzen. Vor dem heutigen Konzert besteht die Möglichkeit, um 18.15 Uhr die Ausstellung „¡Che Bandoneón! Tangofieber, vom Rio de la Plata um die Welt“ im Musikmuseum im Rahmen einer Führung zu besuchen.

  

Do 21.2., 20.30 bis ca. 22.45 h

Trio Nuevo and Special Guest Sandra Coelers: Jazz meets Tango

Sandra Coelers: vocals

Michael Gustorff: violin

Hans Sparla: accordion

Dick de Graaf: tenorsax

Wenn Jazz und Tango aufeinander stossen, ergibt sich eine schier unendliche grüne Wiese für die Fantasie, spielerische Auseinandersetzung und Harmonie. 

Diesem spannungsgeladenen Gang entlang einer natürlich durchlässigen Grenze hat Dick de Graaf, einer der markanten Eckpfeiler der aktuellen europäischen Jazz-Szene, nach anderen viel beachteten Cross-over-Projekten sein riesiges Talent gewidmet.  Das Resultat seiner Bearbeitung von Tango-Nuevo-Stücken des legendären Astor Piazolla ist stupend und von ganz eigener, reizvoller Dynamik und Schönheit. Zusätzliche Glanzpunkte zu den immer wieder aufflammenden, herausragenden Improvisationen setzt die volle, einfühlsame Stimme der Gastsängerin Sandra Coelers. www.trionuevo.eu

Einmaliger Eintritt 12.- (Mitglieder 7.-)

 

 

¡Che Bandoneón! – Tangofieber, vom Rio de la Plata um die Welt

18.15 h Führung durch die Ausstellung mit Stefan Bürer

Historisches Museum Basel – Musikmuseum, Im Lohnhof 9, 4051 Basel, www.musikmuseum.ch

 

Konzerteintritt bird’s eye und Führung durch die Ausstellung 12.- (Mitglieder 10.-)

Gold- und Silberkarten gratis

 

 

Fr 22. und Sa 23.2., 20.30 und 21.45 h

Mark Sherman Quartet

Mark Sherman: vibes

Allen Farnham: piano

Dean Johnson: bass

Tim Horner: drums

Mark Shermans Vibraphonspiel ein exquisiter, melodiös-elegant swingender Leckerbissen, der ohne avantgardistische oder weltmusikalische Elemente auskommt.

Nach einem Studium an der Julliard School of Music und 25 Jahren als Begleiter von Grössen wie Liza Minelli, Chick Corea, etc. sowie als Komponist, Produzent und Arrangeur konzentrierte sich Mark Sherman in den letzten Jahren nun auf sein eigenes Quartett, für das er drei ebenso hochkarätige Mitmusiker gewinnen konnte. Das Programm setzt sich überwiegend aus Kompositionen Mark Shermans und Allen Farnhams zusammen, durchsetzt mit einigen ausgesuchten Standards und in eher besinnlich-schönen, leicht fliessenden und dennoch gehaltvollen Stimmungen gehalten. www.markshermanmusic.com

Eintritt pro Set 12.- (Mitglieder 7.-)

 

 

Di 26. und Mi 27.2., 20.30 bis ca. 22.45 h

transit room

Pierre Borel: altosax/clarinet

Daniel Glatzel: tenorsax/bassclarinet 

Karl Ivar Refseth: vibes

Samuel Halscheidt: guitar

Andreas Waelti: bass/toys 

Tobias Backhaus: drums/toys 

Ein verschworenes französisch-deutsch-norwegisch-schweizerisches Gespann sorgt mit frischem Innovationsgeist, Fantasie und Tiefgang für Unruhe im Raum.

Gemütliches Zurücklehnen ist da weder auf der Bühne noch beim Publikum angesagt - dafür geniessen die sechs Musiker den Wandel als Konstante zu hör- und fühlbar, loten zu gerne das volle Spektrum und einen Schritt mehr der Möglichkeiten ihrer Instrumente aus; sie scheuen sich nie davor, jeglicher Monotonie den Kampf anzusagen. Mit ihren Eigenkompositionen, die der Improvisation schier unermesslichen Spielraum gewähren, mit verinnerlichter Sensibilität und ausgelebter Begeisterung schafft transit room eine dichte, spannende und neue Atmosphäre.

www.myspace.com/transitroom

Einmaliger Eintritt 10.- (Mitglieder 7.-)

 

 Do 28.2., 20.30 bis ca. 22.45 h

Dominik Schürmann’s French Classics

Houry Dora Apartian: vocals

Thomas Moeckel: trumpet

Oliver Friedli: piano

Dominik Schürmann: bass

Carlo Lorenzi: drums

Wer liebt sie nicht, die guten alten französischen Chanson-Klassiker? Aber aufgepasst! Hier werden sie höchst spannend in einem ganz neuen Licht dargeboten.

Unter prominenter Mitwirkung von Thomas Moeckel, einem der renommiertesten und vielseitigsten Schweizer Jazzmusiker, verleiht die Formation um Dominik Schürmann den schönen, teils noch immer sehr bekannten Ohrwürmern einen frischen Klang und Glanz. Jazzig, eigenständig, aufs Angenehmste swingend und von Houry Dora Apartians schöner, warmer, eingängiger und klar artikulierter Stimme sanft getragen und geformt passiert eine grosse Tradition in bester Interpretationsmanier und gekonnten neuen Arrangements glanzvoll Revue, Nostalgie und eine frische Brise gehen Hand in Hand.

Einmaliger Eintritt 12.- (Mitglieder 7.-)

 

In Zusammenarbeit mit                              

¡Che Bandoneón!

 

Fr 29.2 und Sa 1.3., 20.30 und 21.45 h

Toni Sobrinho Quartetto

Toni Sobrinho : accordion

Ademir Cândido: guitar

Marcos Gonçalves: bass

Nilton Paixão: drums

Toni Sobrinho und seine drei in der Schweiz lebenden Landsleute sind Botschafter der grossen Akkordeon-Tradition, auf die auch Brasilien zurückschauen kann.

Gepflegt wird diese am meisten im Nordosten des Landes, der die bekanntesten und besten Akkordeonisten Brasiliens, allen voran den berühmten Sivuca und Hermeto Pascoal, hervorgebracht hat und wo auch ein ganz spezieller Stil zuhause ist.  Wie viele brasilianische Stilrichtungen ist auch die Akkordeon-Volkmusik eine eigenständige Mischung aus europäischen und afrikanischen Elementen, und das Toni Sobrinho Quartetto präsentiert sie in ihrer schönsten Ausprägung: voller Temperament und Wärme, Ausdrucksvielfalt und Melodiosität, heissblütig und melancholisch zugleich.

Eintritt pro Set 12.- (Mitglieder 7.-)

Sonntag/Montag geschlossen, sowie wegen Osterpause 16. bis 28. März

 

 

In Zusammenarbeit mit                              

 

¡Che Bandoneón!

 

Fr 29.2 und Sa 1.3., 20.30 und 21.45 h

Toni Sobrinho Quartetto

Toni Sobrinho: accordion

Ademir Cândido: guitar

Marcos Gonçalves: bass

Nilton Paixão: drums

Toni Sobrinho und seine drei in der Schweiz lebenden Landsleute sind Botschafter der grossen Akkordeon-Tradition, auf die auch Brasilien zurückschauen kann.

Gepflegt wird diese am meisten im Nordosten des Landes, der die bekanntesten und besten Akkordeonisten Brasiliens, allen voran den berühmten Sivuca und Hermeto Pascoal, hervorgebracht hat und wo auch ein ganz spezieller Stil zuhause ist.  Wie viele brasilianische Stilrichtungen ist auch die Akkordeon-Volkmusik eine eigenständige Mischung aus europäischen und afrikanischen Elementen, und das Toni Sobrinho Quartetto präsentiert sie in ihrer schönsten Ausprägung: voller Temperament und Wärme, Ausdrucksvielfalt und Melodiosität, heissblütig und melancholisch zugleich.

Eintritt pro Set 12.- (Mitglieder 7.-)

 

 

Di 4. und Mi 5.3., 20.30 bis ca. 22.45 h

Simon Heggendorn Quartet

Simon Heggendorn: violin

Nikolaï Karageorgiev: guitar

Marco Müller: bass

Rico Baumann: drums

Mit einem aussergewöhnlichen, spannenden und von den unterschiedlichsten Stilen geprägten Klangbild überrascht dieses Quartett immer wieder.

In einem Repertoire, das den Bogen von Standards über Covers und Kompositionen zeitgenössischer Künstler bis zu eigenen Stücken spannt, lässt Simon Heggendorn seine Violine eine tragende Rolle spielen. Unüberhörbar dabei seine klassische Ausbildung, aber auch sensibel inszenierte Einflüsse aus Funk, Blues, Free Jazz und anderen Richtungen prägen die Klangfarben seines im Jazz eher ungewohnten Instruments. Für eine Prise Metal sind die zuweilen auch launig-bluesig einher kommenden Beiträge der Gitarre Nikolaï Karageorgiews zuständig, während Rico Baumann und Marco Müller Elemente aus dem HipHop, Soul, und den Minimal Grooves beisteuern. Aus diesem reichen Fundus erarbeiten die vier Musiker, die sich während ihrer gemeinsamen Studienzeit an der Swiss Jazz School in Bern kennen gelernt haben, eine faszinierende Mischung, die ihren ganz eigenen Groove hat.

Einmaliger Eintritt 10.- (Mitglieder 7.-)

  

In Zusammenarbeit mit                               

¡Che Bandoneón!

 

Do 6.3., 20.30 bis ca. 22.45 h

Klaus Paier Trio

Klaus Paier: accordion/bandoneón

Stefan Gfrerrer: bass

Roman Werni: drums/darabuka

Aus Österreich kommen die drei Musiker, die die anspruchsvolle Kombination von Jazz und Tango in einer Perfektion beherrschen, die eigentlich auf Lateinamerika tippen liesse.

Im Jazz und Tango habe er die Freiheit gefunden, seine eigene musikalische Sprache zu entwickeln, sagt Bandleader Klaus Paier, der das Akkordeon mit acht Jahren zu entdecken begann und alle Stücke für sein Trio selbst komponiert. Seine Sprache indessen geht mittlerweile weit über Jazz und Tango hinaus, bildet ihren eigenen musikalischen Mikrokosmos, wenn auch der Jazz als Grundgerüst bestehen bleibt und der Tango die scharfen Rhythmen vorgibt. Mit beeindruckender Sensibilität, grossem handwerklichem Können und mitreissendem Feu sacré spielt dieses Trio mit stupenden Stimmungs- und Tempowechseln und spannenden Improvisationen und erzeugt einen intensiven, dichten, packenden und bildhaften Sound. Mehr davon gibt es übrigens auch auf der CD „Tiempo“ (PAO Records 10280) zu hören. www.klaus-paier.com

Einmaliger Eintritt 12.-(Mitglieder 7.-)

 

¡Che Bandoneón! – Tangofieber, vom Rio de la Plata um die Welt

Heute 18.15 h Führung durch die Ausstellung mit Stefan Bürer

Historisches Museum Basel – Musikmuseum, Im Lohnhof 9, 4051 Basel, www.musikmuseum.ch

Konzerteintritt bird’s eye und Führung durch die Ausstellung 12.- (Mitglieder 10.-) Gold- und Silberkarten gratis

 

 

Fr 7. und Sa 8.3., 20.30 und 21.45 h

Johannes Enders Quartet

Johannes Enders: tenor-/sopranosax

Oliver Kent: piano

Christian Diener: bass

Howard Curtis: drums

Mit einem neu formierten Quartett und viel hoch energetischem, feinfühligem akustischen Jazz kehrt der brillante Saxophonist Johannes Enders zu uns zurück.

Der eigenständige, ästhetische Sound des SWR-Jazzpreisträgers aus München ist sein Markenzeichen und auf unzähligen Studioeinspielungen mit unter vielen anderen Fritz Pauer, Lee Konitz, Franco Ambrosetti und Billy Hart zu hören. Die zahlreichen Einflüsse seiner beachtlichen und langjährigen Musikerlaufbahn prägen auch seine neuen, charaktervollen und ausdrucksstarken Kompositionen und seine atmosphäregeladenen, markanten Improvisationen, die sich dicht am Puls unserer Zeit bewegen. Der hochkarätigen internationalen Rhythmusgruppe aus Oliver Kent aus Wien, Christian Diener aus München und Howard Curtis aus Washington kommt dabei sehr viel mehr als unterstützende Funktion zu - sie ist für sich alleine schon ein herausragendes und perfektioniert agierendes Trio, dessen Musikalität sich homogen mit derjenigen Johannes Enders vereinigt. www.johannes-enders.com

Eintritt pro Set 12.- (Mitglieder 7.-)

 

 

Di 11. und 12.3., 20.30 bis ca. 22.45 h

Simon Heggendorn Quartet

(siehe 4./5.3.)

Einmaliger Eintritt 10.- (Mitglieder 7.-)

 

 

In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Afrikastudien Basel

13. 3., 19.00-20.00h

Buchvernissage: In Township Tonight! South Africa's Black City Music and Theatre, Second Edition

Das Buch von David Coplan (University of the Witwatersrand, Johannesburg) ist ein Meilenstein der Literatur zur populären Musik und der Townshipkultur. Gut zwanzig Jahre nach der Erstausgabe, erscheint nun die zweite, überarbeitete und erweiterte Auflage. Prof. David Coplan stellt das Buch vor und spricht über die Entwicklung des Jazz in Südafrika in den letzten 20 Jahren.

 

Mit musikalischem Intermezzo, Eintritt frei

 

 

Do 13.3., 20.30 bis ca. 22.45 h

John Tchicai Trio

John Tchicai: tenorsax/vocals

Vitold Rek: bass

Makaya Ntshoko: drums

Der 1936 geborene Afro-Däne John Tchicai ist ein Altmeister der Avantgarde und zeigt auch nach fast fünf Jahrzehnten Karriere nicht die geringsten Abnützungserscheinungen.

Als einziger europäischer Saxophonist war er an der Gestaltung der Free-Jazz-Szene der mittleren Sechzigerjahre in New York wesentlich beteiligt und musizierte damals mit Grössen wie Don Cherry, Archie Shepp, John Coltrane und Albert Ayler. Er war überdies festes Mitglied der zwei richtungsweisenden Formationen „New York Contemporary Five“ und „New York Art Quartet“. Im Gegensatz zu vielen anderen Free-Jazz-Saxophonisten zeichnet sich sein Spiel durch einen trockenen Lyrismus und eine eher „coole“ Klangkonzeption aus. Seit den Achtzigern lebt und arbeitet John Tchicai wieder vorwiegend in Europa. In der routinierten Zusammenarbeit mit dem bedeutenden polnischen Bassisten Vitold Reka - seines Zeichens langjähriger Sideman von Tomasz Stanko - und dem grandiosen südafrikanischen „Basler“ Drummer Makaya Ntshoko entfaltet sich die volle Brillanz dieser herausragenden Musikerpersönlichkeit.

Einmaliger Eintritt 12.-(Mitglieder 7.-)

  

Fr 14. und Sa 15.3., 20.30 und 21.45 h

Viviane de Farias

Viviane de Farias: vocals

Kim Barth: altosax/flute

Paulo Morello: guitar

Tizian Jost: piano

Dudu Penz: bass

Mauro Martins: drums

Die weiche, klar artikulierte, schmeichelnde Stimme Viviane de Farias’ ist Zuhörfreude pur und entführt in die warmen, charaktervollen Klänge Brasiliens.

Eine Stimme übrigens, mit der sie auch in der Klassik bereits Karriere gemacht hat, wie ihre frühere Zusammenarbeit mit Zubin Mehta, Kurt Masur und Placido Domingo eindrucksvoll belegt. Studiert hat das in Rio de Janeiro geborene Gesangstalent in Brasilien, den USA und Deutschland. Unter anderem stellt Viviane de Farias bei uns Titel aus ihrer CD „Na Hora da Paxiao“ („Moment of Passion“) vor, deren Titelstück von Bossa-Nova-Legende Johnny Alf und Paulo Morello komponiert wurde. Mit Charme, Charisma und intensiver Präsenz beweist sie im Rahmen eines sehr vielseitigen Programms ihre tiefe Verwurzelung in der Musiktradition ihrer Heimat, aber auch die Breite ihres stilistischen Könnens und die Ausdruckskraft ihrer hervorragenden Stimme. www.momentofpassion.com

Eintritt pro Set 12.- (Mitglieder 7.-)

 

 

 

Osterpause 16. bis 28.3.

 

 

 

 

 

Sa 29.3.    21.30, 22.45 und 24.00 h

In Zusammenarbeit mit BScene 2008:

Bih’tniks

Chabezo, Mr.fizz: raps

Knack.: keyboards

Bafti Baff: bass

Mu: drums

Eniroc: beatbox/DJ

Unseren jährlichen HipHop-Event präsentieren wir diesmal im Rahmen des BScene-Clubfestivals, und Michael Scherrer hat für uns mit den Bih’tniks eine speziell attraktive Wahl getroffen.

Anfang 2006 vom ursprünglichen Trio zum Sextett angewachsen, sorgen die Musiker aus dem südbadischen Raum (von denen der eine und andere übrigens an der Basler Jazzschule studiert) mit ihren ausgefeilten Styles nicht nur für ordentlich Betrieb und Groove, sondern auch für Aufsehen. So konnten sie sich beispielsweise im Rap-Contest „Rheinhiphop Jam Session 05“ als zweite von 64 teilnehmenden Bands aus ganz Deutschland platzieren. Botschaften und Emotionen auf den Punkt zu bringen ist die Grundidee der Bih’tniks, und ihr Sound soll zum Kopfnicken, aber auch zum Kopfzerbrechen anregen. www.bithnik.de

Eintritt für diesen Abend NUR mit dem BScene-Bändel!

 

BScene, das Basler Clubfestival, geht am 28. und 29. März bereits in seine zwölfte Auflage und setzt damit seine Erfolgsgeschichte fort. Seit 1997 ist das Clubfestival mit seinen Aftershow-Partys in einigen Clubs DER regionale Anlass der Pop- und Rockszene, der sich stilistisch in den letzten Jahren immer weiter geöffnet hat. BScene ist eine Werkschau und Momentaufnahme der Basler Szene und zieht regelmässig weit über 5,000 Besucher an. Wir freuen uns, auch dieses Jahr mitzumachen.

Verkaufsstellen für die Bändel, die zum Besuch aller beteiligten Clubs berechtigen, sowie weitere Informationen siehe unter www.bscene.ch.

 

 

Bisher erschienene CDs LIVE AT BIRD'S EYE:

 

Vol 9 “Ballads”

Cojazz plus featuring Alice Day / The Endgrad / Spinnler/Mears/Vallon/Oester / Bert Joris Quartet / Da Silva/Corrêa/Scherrer / Franck Amsallem Trio invites Stéphane Belmondo / Renato Chicco Trio

 

Vol 8 “Strings on Top”

Fritz Pauer Trio & Strings / Rodrigo Botter Maio & Strings / Daniel Schnyder’s Zoom In / The John Aram Quintet & Strings / Stephan Kurmann Strings / Stephan Athanas, the ContempArabic Jazz Ensemble & Strings / Araxi Karnusian

 

Vol 7 “Call It Wachawanna”

Olivier Ker Ourio Quartet / Zlom / Emilio Solly Y Afines / Alice Day / RockArt / The New Trio / Rudi Berger Quartet

 

Vol 6 “Piano Trios”

Dado Moroni Trio / Hervé Sellin Trio / Colin Vallon Trio / Mark Soskin Trio / Vera Kappeler Trio / Jürgen Friedrich Trio / Franck Amsallem Trio

 

Vol 5 “Singers”

Alice Day and Friends / Rigmor Gustafsson Quintet / Sandy Patton Quartet / Giana Viscardi Band / Marianne Racine Quartet / Rigmor Gustafsson Quintet / Alice Day and Friends / Sandy Patton Quartet

 

Vol 4 “Selection 2002”

Christoph Stiefel Trio / Bert Joris Quartet / Ivan Paduart Quartet / Klaus Ignatzek Quintet / Dick De Graaf Quartet Soundroots / Renato Chicco Trio

 

Vol 3 “Selection 2001"

Christian Havel Quartet / Domenic Landolf Quartet / Bill Mays Trio / Andy Scherrer Quartet / Andy Middleton Quartet / Harry Sokal Trio

 

Vol 2 “Dado Moroni Trio feat. Adrienne West”

 

Vol 1 „Sommertrios 2000“

Cojazz / Robi Lakatos Trio / Fernando Fontanilles Trio / Matthias Spillmann / Nat Su Trio / Jean-Paul Brodbeck Trio

 

Fremdproduktionen “live at the bird´s eye”

-     Zimology Quartet

-        Fisch im Trio

-        Matthias Spillmann / Robert Lakatos / Dré Pallemaerts / Fabian Gisler

-        Daniel Schläppi – dimensions live

-        The Platypus Ensemble life@play

-        Alex Sipiagin: live at bird's eye

-        Sean Bergin's Quintet: Nansika

-        Gerard Kleijn Group: Le Flirt de Satie

-        David Costa: concepção natural

-        Dick de Graaf Soundroots Quartet: Schubert «impressions»

-        Sascha Schönhaus Trio: Mr. Badman   

-        Stewy von Wattenwyl Trio featuring Eric Alexander

-        Stefano Saccon featuring Enrico Rava: Underscore

-        Klaus Ignatzek - Claudio Roditi Quintet

-        CoJazz Plus feat. Alice Day

 

Mehr Infos und Hörmuster finden Sie auf unserer Homepage www.birdseye.ch

 

Die CDs sind im Club erhältlich oder gegen Vorauszahlung unter Tel. 061 263 33 41 / office@birdseye.ch zu bestellen. Jede CD kostet CHF 30.- (für Mitglieder CHF 25.-)

 

 zurück