POETIC JAZZ
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Besetzung: von links nach rechts:
Konzerttermine: www.poetic-jazz.com
Foto: Horst Jürgen Hirsch |
Polen und der Jazz: ein ganz besonderes Paar,
das in außergewöhnlicher Beziehung zueinander steht. Zu Zeiten des Ostblocks
und des damit verbundenen kommunistischen Regimes stellte der Jazz für die polnischen Intellektuellen eine Art Fenster in die Freiheit dar. Ein kleiner Bereich,
der sich dem staatlichen Kontrollapparat entzog – ein Stück Freiheit,
wenn auch nur ein improvisiertes Solo lang.
Jazz aus Polen weckt sofort Assoziationen an melancholische,
traumhafte Melodien: Tomasz Stańko, Krzysztof Komeda, die Musik
in den Filmen von Polański.
Aus der Feder des polnischen Kontrabassisten Lech Wieleba
entsteht eine seltsam ergreifende, lyrisch-poetische Musik. Er vereint Elemente der Klassik und des Jazz mit seiner slawischen Melodik.
POETIC JAZZ ist seine Art, Gefühle in der kreativen Sprache der Musik auszudrücken. In seinen Kompositionen werden alltägliche Begegnungen aus dem Leben zu individuellen Musikkurzgeschichten.
In der Tat scheut sich POETIC JAZZ nicht vor einmalig schönen,
verträumten Melodien, auch nicht vor melancholischen Stimmungen. Selten berührt eine Jazzformation emotional dermaßen, fährt unter die Haut. Dazu trägt sicher auch die besondere Besetzung mit einem
von Jan-Peter Klöpfel lyrisch geblasenen Flügelhorn bei. Percussion und Schlagzeug schlägt – streichelt, müsste man der Korrektheit halber sagen – Pawel Wieleba.
Am Piano Vladislav Sendecki – polnischer Pianist von höchster melodischer
und harmonischer Raffinesse.
In neuer Besetzung am Piano Enno_Dugnus.
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alte Besetzung: von links nach rechts:
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Geboren in Lębork/Polen. Studiert Kontrabass am Konservatorium Danzig bei Professor Stanisław Rosiek. Vier Jahre bei der Staatsoper und Philharmonie Danzig. Wendet sich dem Jazz zu.
Auftritt auf dem Jazz Jantar Festival Gdańsk, 1975, in der Band von Don Cherry.
Krzysztof-Komeda-Preisträger, Warszawa 1980, 1. Preis Jazz nad Odrą, Wrocław 1980. Auftritt auf dem Jazz Jamboree Festival Warszawa 1980, Europa-Tournee mit dem Teatr Instrumentalny Gdańsk, 1982/83.
1984 Umzug nach Hamburg. Schallplattenaufnahmen mit Udo Lindenberg, Franz Josef Degenhardt, Golden Bough.
Wirkt bei Musical- („Phantom der Oper“, „Closer than Ever“, „Fiddler on the Roof“, „Zigeunerbaron“) und Filmproduktionen („Reichshauptstadt Privat“, Regie Horst Königstein) mit.
Sechs Jahre Zusammenarbeit mit André Heller, 1993-1995 als musikalischer Leiter des „Wintergarten Variétés“ auf Tourneen durch Deutschland/die Schweiz/Österreich. Begleitet mit seiner Band die Clark Brothers – Stepptänzer aus dem legendären Cotton Club New York.
Komponiert Musik für Theater („La Musica“, nach Marguerite Duras, Hamburger Theatron; „Chawale“, Theater am Hechtplatz Zürich/Schweiz) und TV („Die Aussenseiter“, ProSieben).
Verwirklicht Programme und Konzepte mit Eigenkompositionen – Lyrisch-musikalisches Portrait von Mascha Kaléko, Sureste Tango und sein neuestes Programm POETIC JAZZ.
Diskografie:
1986 Franz Josef Degenhardt – FJD singt Brassens, Polydor
1986 Reichshauptstadt privat – Soundtrack zum Film von H. Königstein
1986 Udo Lindenberg – Hermine, Polydor
1987 Franz Josef Degenhardt – Da müssen wir durch, Polydor
1987 Golden Bough – ARC
1988 Franz Josef Degenhardt – Stationen, Polydor
1989 Valse Musette – mit Enrique Ugarte, ARC
1997 A Child Is Born – H.P. Stiller, M. Piątak, L. Wieleba, Hamburg
1998 Soledad – Sureste Tango, TIM Hamburg
1999 Bird of Hope – TIM Hamburg
2000 Emotional Sound – Fusion, Hamburg
2000 Die Aussenseiter – Soundtrack zum gleichnamigen TV-Film, ProSieben
2002 Pasión en Tango – Sureste Tango, TIM Hamburg
2002 Maria de Buenos Aires – Sureste Tango, TIM Hamburg
2002 POETIC JAZZ – Open the Heart, PJR Hamburg
2005 POETIC JAZZ – Danzarina, PJR Hamburg mehr
Geboren am 12. Februar 1968 in Hamburg
Hauptinstrument: Trompete • weitere Instrumente: Klavier und Kontrabaß
1991-2000 Studium der Jazztrompete an der Hochschule für Musik und Theater in
Hamburg
1992-1994 Mitglied im Bundesjazzorchester unter der Leitung von Peter
Herbolzheimer mit
zahlreichen Tourneen im In- und Ausland
1994 Einladung zum Forum Junger Komponisten der NDR Bigband als Komponist und
Arrangeur, seitdem weitere Kompositionen, Arrangements und Aushilfen als
Trompeter für die NDR Bigband
1995-1997 Organisation und Durchführung des Open Air Festivals Jazz in Hamburg,
Mitbegründung und Vorstandstätigkeit in den Musikerinitiativen JazzHaus e.V. und
Jazzbüro e.V.
1996 Einladung zur Festival Bigband des la Villette Jazz Festivals in Paris
unter der
Leitung von Carla Bley
1997 Einladung zur Festival Bigband des la Villette Jazz Festivals in Paris
unter der
Leitung von Maria Schneider
1997/1998 Produktion und Herausgabe des Szene-Samplers Jazz made in Hamburg im
Auftrag
vom Jazzbüro Hamburg
1998 Teilnahme an der Endrunde des NDR Musikpreises für Bigband Dirigieren
seit 1998 Musikalischer Leiter des JazzHaus Orchestras Hamburg. Mitglied
zahlreicher
Hamburger Bands: Buggy Braune Festival Band, Jonas Schoen Mixed Up, Cyntia
Utterbach & Band.
1999 Auftritt mit der NDR Bigband beim Montreux Jazz Festival
seit 2000 Musikalische Zusammenarbeit, Auftritte und Fernsehprodution mit Ulrich
Tukur u. a.
bei den Internationalen Ruhrfestspielen in Recklinghausen und in den
Kammerspielen
Hamburg
2001 Auftragskomposition Miles Away für die Bigband des Hessischen Rundfunks
2001/2002 Musikalische Leitung bei Pruduktionen am Theater Lübeck : Money, die
Geldrevue
(Opernproduktion, Premiere am 20. Oktober 2001) und Das Ballhaus (Regie:
Sebastian Baumgarten, Premiere 18.Januar 2002)
2002/2003 Musikalische Leitung bei der Produktion Kasimir und Karoline am Bremer
Theater
(Regie: Andrej Woron, Premiere am 12. Oktober 2002)
2003 Orchesterarrangements zu der CD ENOMINE/Die Prophezeihung (Klassik Edition)
2003 Komposition Where Is The Magic für den Kinofilm Rosenstraße (Regie:
Margarete
von Trotta)
2004 Mitwirkung als Trompeter bei der Produktion Die Dreigroschen Oper am St.
Pauli
Theater in Hamburg (Regie: Ulrich Waller, Premiere am 8. Januar 2004)
Musikalische Leitung bei der Produktion So behandelt man keine Dame am Theater
Lübeck (Regie: Stefan Huber, Premiere am 2. April 2004)
2004 Musikalische Leitung und Kompositionen bei der Produktion Der Golem am
Bremer
Theater (Regie: Adrej Woron, Premiere am 17. Oktober 2004)
2004 Musikalische Leitung bei der Produktion Der Zauberer von Oz am Theater
Lübeck
(Regie: Jochen Strauch, Premiere am 18. November 2004)
Diskografie:
• Vol. 3 live in Russia – Bundesjazzorchester (Dir. by Peter Herbolzheimer)
• Jazzzeit – Bundesjazzorchester (Dir. by Peter Herbolzheimer)
• Sexy Sadie, der Soundtrack zum Kinofilm
• Close Your Eyes – Cynthia Utterbach & Band
• Mixed Up – Jonas Schoen
• Fjord Songs – Ulf Meyer, Martin Wind, feat. Jan-Peter Klöpfel
• Jazz Made In Hamburg ´97 – Szene-Sampler
• Jazz Made In Hamburg ´98 – Szene-Sampler
• Jazz Made In Hamburg ´99 – Szene-Sampler
• Jazz Made In Hamburg 2000 – Szene-Sampler
• Miles And More – FOKO/NDR Bigband
• JazzHaus Orchestra Hamburg 2000
• Domicil du Jazz 2000
• Open The Heart – Poetic Jazz 2002
• Domicil du Jazz 2003
• Burghart Claußner Swingt Charles Trenet (H&C Hörbuch)
• JazzHaus Orchestra Hamburg – Cosmopolitans
Der jüngste Musiker des Ensembles, Pawel Wieleba,
ist 1981 in Danzig geboren, lebt seit seinem zweiten Lebensjahr
in Hamburg, lernt seit seinem 6. Lebensjahr Klavier,
hat das Studium der Musikwissenschaft
an der Uni Hamburg absolviert.
Die Kunst des Schlagzeugspielens erlernt er seit seinem 12. Lebensjahr bei Meistern
ihres Faches, zurzeit bei Danny Gottlieb (Professor an der University of North Florida,
Dep. of Music), einem der wohl bestbekannten Drummern weltweit.
Mit seiner Leidenschaft fürs Schagzeug und die Percussioninstrumente
bereichert er seit 2002 den Klang von POETIC JAZZ auf
zahlreichen Tourneen.
Seine musikalische Seelenverwandtschaft ist hörbar
auf der jüngsten Veröffentlichung von
POETIC JAZZ – CD „DANZARINA“.
Diskografie:
In Your Head – Rade, 2002 Hamburg
Danzarina – POETIC JAZZ , PJR 2005 Hamburg
kosmo koslowski, piilo polku – Rhinozorro Records 2005 Hamburg
* 1955 Gorlice (Krakau). Als klangsinniger Pianist von höchster harmonischer Raffinesse und melodischer Erfindungsgabe wie auch als sicherer Bebopper und vor allem Multi-Keyboard-Spezialist der Extraklasse geniesst Vladislav Sendecki einen glänzenden Ruf als Musicians’ Musician. Ob Begleiter von Stilisten wie Joe Henderson, Groove-Partner von Lenny White oder Klangzauberer für Jaco Pastorius, Marcus Miller oder die Big Band der Norddeutschen Rundfunks – der polnische Tastenkünstler, der dort anknüpfte, wo Jan Hammer aufgehört hat, erfüllt im Übermass die Erwartungen, die ein Musiker weckt, den die New Yorker Szene-Zeitung „Village Voice“ als „einen der fünf besten Jazzpianisten der Welt“ apostrophiert hat.
Vladislav Sendecki studierte am Frédéric Chopin-Konservatorium und an der Musikakademie Krakau. Zunächst auf dem besten Wege, Konzertpianist zu werden, entdeckte er Mitte der siebziger Jahre den Jazz. Der junge Musiker spielte wenig später mit führenden Jazzern seines Landes, etwa dem Polski Jazz Ensemble, Zbigniew Namysłowski und den Novi Singers, gewann mit den eigenen Gruppen Extra Ball und Sunship Preise und wurde zu internationalen Festivals eingeladen. 1981 siedelte er in die Schweiz um und startete von dort aus eine internationale Karriere mit Aktivitätsschwerpunkten in den USA und in Deutschland. Dabei gab es Kooperationen mit oben genannten Musikern und Formationen wie auch mit Klaus Doldinger (Passport), Billy Cobham, Mike und Randy Brecker, Peter Herbolzheimer, Larry Coryell, Didier Lockwood, Vitold Rek, Charlie Mariano, der Big Band des Norddeutschen Rundfunks und vielen anderen. Unter seinen eigenen Einspielungen sind vor allem „Recital“ (1983) im Duo mit Michał Urbaniak, „From Wilnau“ (1988), das Rock-orientierte Album „Haunted“ (1996) und die Soloproduktion „Like A Bird“ (2000) hervorzuheben. Auch an Aufnahmen von Mike Mossman, Wolfgang Schmids Wolfhound, Daniel Schnyder, Franco Ambrosetti, Klaus Doldinger, Oscar Brown Jr., Johnny Griffin, Inga Rumpf, Chris Walden, Ralf Hübner, Harry Sokal und Biréli Lagrène wirkte Sendecki mit. Sendecki lebt seit 1995 in Deutschland. Mit Gerry Brown, Detlev Beier und Ingolf Burkhardt gründete er das Hamburg Jazz Quartet. Als Pianist der NDR Big Band (seit 1996) schrieb er u. a. das Werk „Anima Mundi“.
(BIOLexikon)
Klassisches Studium (Klavier,
Trompete) an der
Musik-Akademie Kassel von 1982 bis 1987. Daneben Unterricht (Jazz) bei Christoph
Spendel,
Paul Grabowsky und Walter Norris;
Freelancing seit 1983;
Auftritte u.a. mit Matthias Schubert, Ralph Hübner, Wolfgang Engstfeld, Ken
Peplowski, Rachel Gould, Sal Nistico, Allan Praskin, Spike Robinson, Joris Dudli,
Paolo Cardoso, Mario Gonzi, James Moody;
Mitarbeit in vielen Bands und Projekten (Lesungen: Jazz meets Chandler, mit dem
irischen Dichter Terry McDonagh u. a.);
Neben mehreren Theaterproduktionen u. a. am Lübecker Theater und am Deutschen
Schauspielhaus Hamburg auch als musikalischer Leiter für Produktionen am
Altonaer Theater und mehreren Berliner Theatern mit Cynthia Utterbach und Joanne
Bell tätig; in diesem Rahmen fanden mehrere Tourneen durch Europa statt;
Mitwirkung bei Radio-, Fernseh- und Kinoproduktionen (auch als Komponist), u. a.
in Margarete von Trottas Film „Rosenstrasse“, bei Dominique Horwitz in dessen
Jacques Brel-Programm;
Unterrichtstätigkeit an Musikschulen, bei Jazz- und Jazzchor-Workshops, bei
Austauschprogrammen der Deutschen Botschaft Trinidad und privat;
1959 geboren, lebt seit 1991 in Hamburg.
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