CDs von Thomas Stabenow - Bassic Sound
Wir freuen uns ganz besonders, Ihnen die nachfolgenden CDs von Thomas Stabenow vorstellen und anbieten zu können und das bei dieser Qualität zu einem Schnäppchenpreis!!!!
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| Die nachfolgenden CDs können Sie bei uns bestellen. Bitte E-Mail unter www.jawaso@jawaso.de |
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THOMAS STABENOW "WHAT´S NEW" What´s New - Et altera pars - Penelope - Spring´s Eternal - How Deep Is The Ocean - Yesterdays -A Flower Is A Lovesome Thing - What Is This Thing Called Love Pressestimmen Kenny Wheeler, tp,flh Roberto DiGioia, p Thomas Stabenow, b Michael Kersting, dr |
Preis: 9,95 € einschließlich Versandkosten !
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Thomas Stabenow: "Straight Four" feat. Ack van Rooyen et altera pars - flashbacks - my man's gone now - voices & choices - peace - turnaround - shortcut - andantino (debussy) Ack van Rooyen,flh - Johannes Enders,ts - Thomas Stabenow,b - Mario Gonzi,dr<br>
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Preis: 9,95 € einschließlich Versandkosten !
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Thomas Stabenow: "Straight Four II" feat. Lee Konitz such sweet thunder - thinging - moonlight in vermont - like someone in love - body and soul - black betty - alone together Lee Konitz,as - Johannes Enders,ts - Thomas Stabenow,b - Falk Willis,dr
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Preis: 9,95 € einschließlich Versandkosten !
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Thomas Stabenow: "Straight Four III" feat. Johannes Enders & Harvey Wainapel Nature Boy - Chronology - Isfahan - No. 3 - Visitation - Little Niles – Maracangalha Johannes Enders,ts - Harvey Wainapel,as - Thomas Stabenow,b - Christian Salfellner,dr<br>
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Preis: 9,95 € einschließlich Versandkosten !
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Stephan Zimmermann: "Healing Forces" Jason Seizer, Markus Becker, Thomas Stabenow und Rick Hollander.
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Preis: 9,95 € einschließlich Versandkosten !
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Munich Jazz Orchestra & Kenny Wheeler - "Sometime Suite" Music composed and arranged by Kenny Wheeler Kenny Wheeler - Johannes Enders - Peter o'Mara - Roberto Di Gioia - Till Martin - Thomas Zoller - Franz Weyerer - Falk Willis - Claus Reichstaller - Johannes Enders |
Preis: 9,95 € einschließlich Versandkosten !
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Nowhere Blues Johannes Faber & Thomas Stabenow |
Preis: 9,95 € einschließlich Versandkosten !
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Süddeutsche Zeitung vom 4.2.97
Neue Platten aus München
Jazz am Kamin
Thomas Stabenow ist der Mann im Hintergrund. Bescheiden und anpassungsfähig fügt sich der Kontrabassist in große Klangkörper ein, sorgt etwa bei Peter Herbolzheimer für den musikalischen Zusammenhalt und die tönende Basis der Big Band.
Geduldig und verlässlich steht Stabenow, seitdem er vor einem Jahrzehnt aus Stuttgart nach München gezogen ist, zahllosen Jazzformationen Süddeutschlands bei und ist die erste Adresse am Ort für internationale Gaststars auf der Suche nach einheimischen Begleitern. Und seine eigenen Projekte leitet er unaufdringlich und stilsicher. "What's New" ist nun die 14. Produktion seiner Plattenfirma "Bassic Sound", eine zerbrechliche melancholische Sammlung kammerjazziger Stimmungsbilder, die auch am späten Abend bei Kaminfeuer und angenehmer Begleitung in den CD-Spieler geschoben werden kann.
Ruhig und doch spannungsgeladen, ätherisch und doch geerdet gelingt seinem Quartett ein zeitloses und elegantes jazzmusikalisches Kunstwerk. Phantasievoll fließen die Flügelhornlinien Kenny Wheelers, weiche Dämpfertöne täuschen Harmonie vor, die sich aber durch kleine Aufschreie, durch expressive Ornamente dem lieblichen Schönklang widersetzten. Sperrig und trocken, dann wieder lyrisch geläutert oder mit monumentaler Wucht antwortet der Pianist Roberto Di Gioia als Stimme der nächsten, selbstbewussten Generation auf Wheelers geballte, von Bebop bis Avantgarde gespeiste Erfahrung, fordert ihn mit aller ihm zur Verfügung stehenden Brillanz zu Dialogen, zu musikalischen Stellungnahmen heraus.
Michael Kerstings Schlagzeugbeat rahmt die Duellanten stoisch und präzise, Stabenow selbst verleiht dem Quartett schließlich das Volumen, glänzt durch vollen Ton, spielerische Präsenz und seinen Hang zur versöhnlich wohltönenden solistischen Melodiebildung. Hervorragend gemischt im Münchner Trixi- Studio, beseelt von der kreativen Spannung zwischen den Musikern, ist "What's New" eine Produktion, die sich auch vor der internationalen Konkurrenz nicht verstecken muß.
Ralf Dombrowski
mainstream - modern
Thomas Stabenow "Straight Four" (Bassic Sound)
Am regen Clubleben liegt es wohl kaum, dass sich die Münchner Jazzszene regelmäßig selbst erneuert und verjüngt. Aber vielleicht an markanten personifizierten Eckpfeilern wie Thomas Stabenow. Die Bass-Institution, im Herbst mit dem Kulturförderpreis der bayerischen Landeshauptstadt dekoriert, verkörpert so etwas wie ein Verbindungsstück zwischen den Generationen und Interessen, zwischen ehemaligen und aktuellen Szenegrößen. 1999 schien überhaupt ein gutes Jahr für Stabenow zu sein. Gleich drei bemerkenswerte Neuerscheinungen aus München stützen sich auf das stabile, dezente, höchst kunstvoll geschmiedete Rhythmusgerüst des 47-jährigen. Bestes Beispiel: das auf seinem eigenen "Bassic"-Label erschienene Quartett-Album "Straight Four". Wie sensibel und souverän sich Bass und Schlagzeug (Mario Gonzi) beim Tete-a-tete des großen Ack van Rooyen am Flügelhorn und des (wenigsten körperlich) noch größeren Johannes Enders am Tenorsax an die besonderen Umstände anpassen, das verdient höchste Anerkennung. Wenn sich der jung gebliebene Holländer und der jüngere Deutsche gegenseitig mit beiläufigen Floskeln, bittersüßen Erinnerungen und Morsesignalen aus dem Sternennebel bewerfen, vermisst niemand ein Piano.
Reinhard Köchl
Thomas Stabenow: Straight Four II
Bassic Sound 020 - sunny moon
Oft liegt in der Schlichtheit die größte Schönheit und Kraft. Die Idee, ein Quartett in der ehedem avantgardistischen Besetzung mit nur den zwei Rhythmusinstrumenten Schlagzeug und Bass, dafür aber mit 2 Bläsern jazzmusikalische Spurensuche betreiben zu lassen. Bildeten neben Stabenow und dem Tenorsaxophonisten Johannes Enders Schlagzeuger Mario Gonzi und der unverwechselbare Flügelhorn-Routinier Ack van Rooyen die ersten "Straight Four", so sind es hier Falk Willis, der vielleicht aufregendste hiesige Nachwuchs-Schlagzeuger, und die Saxophon-Legende Lee Konitz. Das nennt sich dann schlicht "Straight Four II" und verzichtet auf jede reißerische Booklet-Prosa, nicht aber auf eine überzeugende musikalische Linie: Mainstream wie verhalten Avantgardistisches wird auf diese Quartett-Variante abgestimmt und damit rhythmisch wie harmonisch neu definiert. Das funktioniert von Ellington (Such Sweet Thunder, Body And Soul) bis zu Third-Stream (Charles Schwartz' "Alone Together") ganz ausgezeichnet - auch wenn einem Konitz schon mal mehr eingefallen ist. war auf der ersten CD eine Debussy-Adaption der abschließende Höhepunkt, so ist es hier eine gemeinschaftliche Eigenkomposition, die sich ganz dem Experiment mit verschiedenen Tempi widmet. Schlicht schön.
Oliver Hochkeppel
Stephan Zimmermann: "Healing Forces"
Ob als Solist oder in der Bigband, ob Lehrer an den Hochschulen Mannheim, Frankfurt und Mainz, ob als Dozent beim Bujazzo oder zahllosen Workshops, aus denen schon manches Musikertalent hervorging, er ist überall dabei.
Endlich zeigt Stephan Zimmermann auch sein Können als Komponist und Arrangeur in Quintettbesetzung mit Jason Seizer, Markus Becker, Thomas Stabenow und Rick Hollander.
" This is a truly superb CD! Great band , excellent tunes, fantastic
playing by everyone! Move over.....Stephan Zimmermann has ARRIVED!!!! "
Bobby Shew
Munich Jazz Orchestra & Kenny Wheeler
"Sometime Suite"
Bassic Sound 026
Im Dezember 1999 nahm Flügelhornist/Komponist/Arrangeur Kenny Wheeler im Studio 2 des Bayerischen Rundfunks München mit dem Munich Jazz Orchestra erstmalig seine 6-sätzige "Sometime Suite" auf. Neben Kenny Wheeler, flh spielten die Trompeter Franz Weyerer und Claus Reichstaller, Posaunist Johannes Herrlich, die Saxophonisten Johannes Enders, ss,as, Till Martin, ss,ts, und Thomas Zoller, bs, Pianist Roberto Di Gioia, Gitarrist Peter o'Mara, Bassist Thomas Stabenow, Drummer Falk Willis und die Vokalistin Merit Ostermann in diesem Ensemble. Alle Mitwirkenden sind auch in den Sätzen bzw. den diesen vorausgehenden Interludes solistisch zu hören, was natürlich die vom Komponisten beabsichtigten Wechsel der Klangfarben und Stimmungen wirkungsvoll unterstreicht. Nicht neu, aber immer interessant ist der gelegentliche Einsatz der Gesangstimme im instrumentalen Zusammenwirken. Merit Ostermann wird dieser Herausforderung in jeder Weise gerecht und tritt außerdem im 3., mit "Phrase Second" überschriebenen Movement auch solistisch hervor. Es ist einfach unmöglich, die durch die Vielzahl und Eigenständigkeit der Solisten bedingten spannenden Momente in diesem Rahmen gebührend zu schildern. Überhaupt sollte man diese CD mehrmals gehört werden, um immer wieder neue Facetten musikalischer Schönheit zu entdecken. So wird Kenny Wheelers "Sometime Suite" zum Erlebnis besonderer Art!
Bassic Sound 028
Johannes Faber & Thomas Stabenow
Nowhere Blues
Überaus hörenswert die CD des Trompeters Johannes Faber im Duo mit dem Bassisten Thomas Stabenow. Gut und gerne 5 Sterne sind zu vergeben. Nicht unbedingt für die Auswahl der Stücke, darunter Standards von Gershwin über Gillespie bis hin zu Ahbez' "Nature Boy", von Miles Davis einst zum Hit popularisiert, sowie eigene Kompositionen: drei von Stabenow (wunderschön über frischen harmonischen Wendungen "Morning Mood") und Fabers anspruchsvoller "Nowhere Blues". All die Sterne gibt es vielmehr für die ungemein musikalische Inszenierung der Vorlagen und für die augenzwinkernde Ernsthaftigkeit bis ins Komödiantische hinein (vgl. "I'm confessin" die Falsettpassagen). Fünf Sterne sodann für stilistische Vielfalt, die neue Identität stiftet. Gerade auch in der instrumentalen Handhabe. Faber übernimmt vom älteren Gillespie das obertonreiche, schelmische Spiel, folgt Miles Davis in dessen fragiler harmon-mute-Ästhetik, growlt wie Lew Solow. Stabenow gestaltet behände flink die Bop-Phrasen, beflügelt mit swingendem Walking Bass, slapped und schnarrt. Perkussive Akzente produzieren prächtige Grooves. Man meint, eine komplette Rhythmusgruppe zu hören. Coll' arco beim Intro zu Gershwins "Necessarily So" bezaubern seine Flageoletts. Zu seiner Zeit singt Stabenows Bass wie Eberhard Weber. Der Mannheimer Jazzprofessor integriert kunstvoll diverse Elemente der Jazztradition. Schließlich der Blues, den beide im Blut haben. Stabenow brilliert - um einen Begriff zu prägen - mit gitarreskem Spiel, das er den Bluesgitarristen entlehnt. Fünf Sterne übrigens auch für die Vielseitigkeit der Musiker. In der ihnen eigenen Art demonstrieren sie: Two is a company. Das Duo mutiert zum Trio, indem beide immer wieder ans Klavier wechseln, einander begleiten und insbesondere Faber als Solist zu parlieren. Faber wechselt teils innerhalb eines Stückes mehrfach zwischen Trompete und Klavier. Einmal mehr erweist sich der Trompeter als versierter Bluespianist und in der Jazztradition bestens beheimatet. Erwähnt sei hier nur sein Stöhnen und Gemurmel auf den Spuren von Keith Jarrett. Last not least Faber als Sänger und das Duo gewissermaßen als Quartett. Einfühlsam seine Interpretation der Gershwin-Ballade "The Girl I Love" oder Charlie Chaplins "Smile". Erinnerungen an den großen Johnny Hartmann werden wach. Glücklich, wer diese facettenreiche CD sein eigen nennen kann.
Dieter Wackerbarth